Home » Deutsch » Rundschreiben

Rundschreiben

Rundschreiben September/Oktober 2016 

Liebe Spender und andere Freunde von Nazareth Foundation Malawi.

Wir waren wieder ein Weile in Malawi, Ineke 8 Wochen und Nico 4 Wochen.
Hektische, interessante und herrliche Wochen in denen wir, zusammen mit Josefa viel  gemacht haben. Hier unser Bericht.

 

Luftfoto von Mganja von Matthews Hau Hau beim Paragliding genommen

 

 

Im Aktivitätenzentrum wurde ein Kurs gegeben wo man lernen konnte wie die Solarsysteme zusammengestellt werden.

 

 

 

 

Ein Solarpanel daß fertig ist für den Gebrauch. Drei Solar Strips werden zusammen zusammen gelötet und mit einem Powerbank verbunden.

 

Elias Moyo nimmt von jedem Haus wo ein Solarsystem kommen soll, die GPS Koördinaten auf, denn Adressen gibt es nicht im Dorf.

 

Das Dorf profitiert durch dieses Projekt direkt von Nazareth. Durch eine ehemalige Chichewastudentin ist Nazareth nämlich Partner in diesem Solarprojekt geworden. Gegen Ende dieses Jahres können wir nochmals 150 Systeme anbringen.

 

Das tägliche Leben in Nazareth.

Es ist immer wieder herrlich in Nazareth zu
sein und teil zu nehmen am täglichen Leben in unserem Haus und Dorf. Am Tag nach Ankunft haben wir tradizionsgemäß mit allen Mitarbeitern und guten Nachbarn zusammen gegessen auf unserer Veranda (auf Matten auf dem Fußboden!).

Josefa geht es gut und Sie ist wie immer der herzerwärmende Mittelpunkt von Nazareth. Die ersten Wochen haben Ineke und Josefa viel in und rundum dem Haus und im Garten gearbeitet. Ein Teil der Erdnußernte mußte noch hereingeholt werden. Wir haben die Bäume im Obstgarten zurückgeschnitten und begossen, wodurch die Zitrusbäume anfingen zu blühen und herrlich rochen.

Unsere Maisernte war gut, jedenfalls verglichen mit dem Rest von Malawi wo Hungersnot herrscht.

Wir hatten gleich nach der Ernte auch Säcke mit Mais gekauft als die Preise noch niedrig waren. So sind wir auf der Hungersnot vorbereitet die dieses Jahr mit Sicherheit wieder kommt und können wir Menschen helfen die in die Klemme kommen. All dieser Mais musste noch behandelt werden gegen Ungeziefer. Viel Arbeit.

Weil die Rede ist von Wassermangel hat Josefa dieses Jahr keinen Blumengarten eingesäht und hatte auch keinen Gemüsegarten angefangen. Wir haben zwar unser eigenes Wasser, aber auch der eigene Brunnen kann austrocknen.

Ineke hat dann im Blumengarten einen Gemüsegarten angefangen um das Saatgut daß wir in den Niederlanden von Marja Verrijk bekommen hatten, auszuprobieren.

Zusammen mit Gustin, und später mit Macarena, zwei Realschüler die bei uns während den Ferien arbeiten wollten um ihr Schulgeld für das nächste Jahr zu verdienen, haben wir Beten gemacht, gesäht, begossen und gepflanzt. Vor unserer Abfahrt anfang September konnten wir schon davon essen! Das Saatgut von Marja hat Ineke geteilt mit verschiedenen Leuten, u.a. mit Maria aus Misuku die eine große Menge Waisen ernähren muss. 

Kuyere Solarprojekt.

Das Solar projekt, worüber wir schon im letzten Rundschreiben berichteten, ist mitlerweile in in Mganja, das dorf in dem Nazareth liegt, gestartet. "Kuyere"bedeutet: Licht bringen. Die Amerikaner die sich dieses Projekt selbstlos ausgedacht haben, und es zum größten Teil mit eigenem Geld finanzieren haben Nazareth ausgewählt als Zentrum dafür. 

Im Juli waren Robert van Buskirk und Berket Lebasi eine Woche bei uns zu Gast. Mehr wie 20  Kursteilnehmer aus ganz Malawi haben in 3 Tagen gelernt wie  sie das Solarprojekt in ihrer eigenen Umgebung verbreiten können. Das bedeutete daß wir insgesamt mehr wie 30 Leute ernähren und unterbringen mußten. Eine große aber dankbare Aufgabe.

Ende 2016 oder Anfang 2017 kommem Robert und Berket zurück nach Mganja für den 2. Kurs.

Solar Mganja

183 Häuser haben mitlerweile eine Solaranlage mit 1 oder 2 Lampen und die Möglichkeit Handy's zu aufzuladen.

Unser Mitarbeiter dafür, Mr. Elias Moyo aus Mganja, macht die Solarpanele, baut die Systeme zusammen und installiert sie bei den Kunden. Wir sind froh mit seinem Einsatz. Bei der administrativen Abwicklung wird er von Josefa unterstützt. Ineke hat das Administrationssystem vereinfacht damit es leichter zu benutzen ist.

Mr. Moyo und Josefa sind jetzt auch über Whatsapp zu erreichen, auch für die Amerikaner . Wir mussten für dieses Projekt auch ein Bankkonto eröffnen in Dedza. Das war nicht leicht, aber es hat geklappt.

 

 

Robert van Buskirk unterrichtet die Kursteilnehmer.

 

Für die Kursteilnehmer wurde natürlich auch gekocht

 

Besinnung

An erster Stelle ist Nazareth ein Ort für Besinnung. Oft haben wir soviel zu tun daß wir kaum dazu kommen. Aber wenn es irgendwie paßt setzen wir uns alle um 12 Uhr, nach der Arbeit, auf die Veranda. Dann haben wir Zeit für einander und reden mit und über einander,  über das Leben, den Tag und die Arbeit. Ein Moment der Besinnung, für Manche sieht das aus wie ein Gebet.

 

Guesthouse

Das zweite Haus ist jetzt so gut wie fertig. Als wir kamen mußten noch einige Kleinigkeiten vervollständigt werden. Das Badezimmer mußte neu verputzt werden, die Solardusche wurde installiert und hier und da mußte noch etwas gestrichen werden. Das Haus mußte eingerichtet werden: Möbel, extra Betten, Stühle, Tische, ein Schrank. Zum Teil gemacht aus Schilfgras, bei Handwerkern bestellt und abgeholt mit einem geliehenem Pick-Up. Der Rest wird  von Marco, dem Zimmermann aus Mganja, hergestellt aus Holz . Schließlich  wurden hier und da noch einige Kleinigkeiten repariert oder verbessert.

Es ist ein herrliches Haus geworden, mit viel Licht und einem schönen Blick nach allen Seiten. Es wird schon viel benutzt. Wir bedanken uns bei Sister Chowamba aus Limbe, die für uns die Gardinen genäht hat!
Ein Anfang wurde gemacht mit einem Garten rundum das Haus. Bäume wurden gepflanzt, der Zaun wurde angedeutet. Wir haben dazu Maschendraht gekauft. Später soll eine Hängepflanze (Golden Shower) dagegen wachsen.

Wenn Sie denken daß Umgebung öde aussieht: Juli und August sind in Malawi die trocknen und kühlen Monate, vergleichbar mit unserem Winter. Bäume verlieren ihre Blätter, das Grass wird dürr. Nach dem ersten Regen wird Malawi wieder sehr schnell grün! Aber das ist frühestens ende Oktober, Anfang November.

 

Weil wir unseren eigenen Wasserbrunnen haben und wir viele Bäume und Gebüsche gepflanzt haben, sieht Nazareth das ganze Jahr aus wie eine richtige grüne Oase.

 

Das neue Haus

Die Solaranlage für die Dusche

 

Die Rückseite vom neuen Haus

Eß- und Trinkgelegenheit für Vögel

 

 Josefa und Beta pflanzen einen Baum

 

Beta kommt mit dem nächsten Baum

Nico mit Chichewastudent Ildefons und Fili, dem Sohn von Richard beim Chamareday. Davor sitzen Macarena (l.) und Evelina

 

Hanna und Ineke beim Chamareday

 

Chichewastudente Hanna, Landry und Paul,  rechts Thomas, Freund aus Mganja

 

Chichewa Sprachkurse

 

Der Chichewakurs läuft  ausgezeichnet. Als Nico anfang August kam, kamen auch 5 Studenten. Er hat sich denen angeschlossen und eine Woche lang den Kurs mitgemacht. Für Josefa bedeutet das viel Arbeit. Außer Unterricht müssen die Studenten natürlich auch essen und irgendwo schlafen.Das ist auch viel Arbeit aber es war auch sehr gemütlich. Mit neun Leuten und sieben Nazionalitäten (Burundi, Rwanda, Deutschland, Mali, Tanzania, Niederlande und Malawi natürlich) aßen wir am großen Tisch. Als Ineke und Nico wieder weg waren kamen zwei neue Studenten. Mit denen musste Josefa den Kurs wieder von vorne machen und so hatte Sie morgens und nachmittags Studenten.

So hat Josefa zusätzliche Einnahmen für Nazareth.

 

Tagesausflug

Mit den Studenten und unseren Mitarbeitern sind wir in Mua zum jährlichen Chamareday gefahren. Das ist eine kulturelle Kundgebung, organisiert von Fr. Blaude Boucher, Pater/Antropologe/Künstler und Gründer vom Kungoni Museum in Mua. Die 5 Studenten sind jetzt schon fertig, die beiden Neuen sind noch dabei aber inzwischen sind wieder zei neue Studenten gekommen, junge Männer aus Deutschland. Darüber später mehr. 

 

Studente und Schüler die wir mit Schulgeld unterstützen

Immer mehr junge Leute klopfen bei uns an für Schulgeld. Wir helfen ins besondere motivierten und intelligenten Kindern dabei in guten Schulen zu gehen. Sie bilden die Zukunft Malawis und können nicht nur ihren eigenen Familien sondern auch ein ganzes Dorf oder sogar das Land dabei helfen weiter zu kommen. Dabei können wir noch finanzielle Unterstützung gebrauchen.

 

Evelina aus Mganja, die wir letztes Jahr geholfen haben um zu einer guten Secondary School gehen zu können, hat ihr erstes Schuljahr als Nummer 8 von 178 Schülern abgeschlossen. Eine tolle Leistung, aber selbst ist sie noch nicht ganz zufrieden.

Evelina möchte gerne Journalistin werden, aber sie hat noch nie eine Zeitung oder eine Zeitschrift gesehen (und schon gar keinen Fernseher). Wir hatten für sie einige Zeitschrifte aus Lilongwe mitgebracht. Dauraufhin haben wir sie mitgenommen nach Balaka wo es den Montfort Press gibt, Verleger von einer Zeitung und zwei Zeitschriften und Fernsehproduzent. Da durfte Evelina sich einen Tag umsehen und Fragen stellen.

Thomas, der durch uns einen Laptop und ein Darlehen bekommen hatte für die Uni hat auch sein erstes Jahr hinter sich. Er hatte es sehr schwer, manchmal Tage lang ohne Essen und ohne Schlafstelle. Aber er hat durchgehalten und es geschafft obwohl nach dem ersten Jahr schon 60 % der Studenten aufgeben.

 

Inzwischen helfen wir vier anderen jungen Leuten finanziell.

Francis ist einer der Waisen die bei Maria in Misuku aufwachsen. Weil er sehr intelligent und eifrig ist möchte Maria ihn gerne an eine gute Secondary School schicken. Wir haben ihr versprochen daß wir dafür Geld zur Verfügung stellen.

 

Lawi und Tadza sind 18-jährige Zwillinge und Waisen. Einige deutsche Schwester aus Madisi haben bis jetzt das Schuld für die Beiden bezahlt. Tadza und Lawi haben die Secondary School und das erste Jahr an einer Universität hinter sich. Dieses Jahr konnten die Schwester den beiden nicht helfen.  Das Geld daß sie dazu von der Bank geholt hatten wurde gestohlen. Wir hoffen daß die Schwester die Unterstützung nach diesem Semester wieder übernehmen. Das erste Semester für die Beiden wird Nazarath bezahlen. Lawi hat auch einen an uns geschenkten Laptop bekommen. Damit war sie superfroh! Vielen Dank an den Spendern.

 

Chifundo hat mit Spenden von Leuten  aus Venlo Die Secondary School erfolgreich abgeschlossen. Er ist sehr dankbar daß wir ihm dabei geholfen haben. Wir sind jetzt für ihn sowas wie seine zweite Eltern und er dankt allen Spendern von ganzem Herzen. Dieses Jahr haben wir ihm einen Laptop mitgebracht. Er wird wird später dieses Schuljahr sein Studium anfangen. Zuerst will er noch mit einem Darlehen von Nazareth an einem Landwirtschafts-projekt teilnehmen. Er will dort Reis pflanzen und ernten. Von dem Erlös will er dann sein Studium  bezahlen. Was übrig bleibt geht an Nazareth. Für ihn ist es wichtig daß wir mit dem Geld auch wieder anderen helfen können.

Klik hier om een tekst te typen.

Chisomo Chisoni ist die 13 Jahre alte Tochter von Linda Chisoni. Linda ist seit 9 Jahren Witwe. Sie arbeitet als Abteilungsassistentin in Mua Hospital. Außerdem verkauft Sie einen Teil ihrer Ernte und züchtet Sie Hühner und Ziegen um Geld zu verdienen. Sie hat 5 Kinder und Chisomo ist die Jüngste. Chisomo wurde zugelassen an einer guten Secondary School. Sie war die Zweitbeste bei der Zulassungsprüfung. Da Linda auch für ihre andere Kinder sorgen muss kann Sie das Schulgeld für Chisomo nicht selbst bezahlen. 

 

Member of Parliament Dedza East:

Juliana Lunguzi

Wir haben Juliana Lunguzi kennengelernt. Sie ist Member of Parliament in Malawi für unsere Region. Eine bewunderenswerte Frau, die sich hundertprozentig einsetzt für die Bevölkerung in ihrem District. Vor allem versucht sie die Position der Mädchen zu verbessern.

Sie hat uns einige Male besucht und ist begeistert von unserem Projekt. Es stellte sich heraus daß wir die gleichen Ideen und Entwicklungsziele haben. Wir haben vereinbart daß wir ab jetzt zusammen arbeiten werden.

http://www.julianalunguzi.com/

https://www.facebook.com/JulianaLunguzi

Secondary School für Mganja?

Sowohl Nazareth als auch Juliana wollen eine Secondary School  für Mganja. Vor allem um dafür zu sorgen daß Mädchen zuerst die Grundschule und danach auch die Secondary School erfolgreich abschließen. Momentan werden viele Mädchen frühzeitig schwanger. Das kommt u.a. dadurch daß es für junge Frauen kaum gute Vorbilder gibt und zu wenig Perspektive.

 

Daraufhin hat Sie Kontakt aufgenommen mit den Chiefs in Mganja um eine geeignete Stelle durchzudiskutieren. Wir hatten zusammen mit Ihr schon eine gefunden, aber aus diplomatischen Gründen ist es wichtig um uns zuerst mit allen Chiefs daruber zu einigen. Durch eine Versammlung wo wir selbst auch dabei waren, wurde dafür ein Anfang gemacht, aber man ist sich noch lange nicht einig. Juliana hat die Fähigkeit um Menschen zu motivieren und stimulieren und dafür zu sorgen daß sie an die Arbeit gehen um etwas zu erreichen. Auch hier sind wir gespannt wie diese Geschichte sich entwickeln wird. Die eventuelle Finanzierung einer derartigen Schule können wir beantragen bei Manos Unidas in Spanien. Mr. Kandodo hat Erfahrung mit Schulen bauen. Außerdem ist Sr. Christin aus Balaka dabei um durch Ihre Verwandte Spenden zu erwerben.

 

Fotos von Juliana Lunguzi, während der Versammlung mit den lokalen Chiefs, auf unserer Veranda mit Evelina und bei der Führung auf unserem Gelände.

 

Kindergärten

Eine zweite Initiative, diese kam von Juliana, wird aber von Nazareth unterstützt, ist die Gründung von Kindergärten. Momentan gehen Kinder erst im 6. Lebensjahr zur Grundschule. Davor konnten sie nur ein wenig rundum das Haus spielen und hatten keine Möglichkeit irgendwelche Schulfähigkeiten zu entwickeln. Auch das könnte ein Grund sein weshalb Kinder frühzeitig die Schule verlassen. Juliana möchte an sechs Stellen in Mganja (daß aus insgesamt 11 Dorfern besteht) Kindergärten gründen mit Freiwilligen. Die Freiwillige bekommen zusammen $ 200 um Ziegen zu kaufen. Damit können sie dann züchten für den Verkauf als Gegenleistung für ihre Arbeit. Juliana hat Thomas (einen von den oben beschriebenen Studenten) schon beauftragt einen Vorschlag zu schreiben. 

Im nächsten Rundschreiben hoffentlich mehr darüber.

Irrigationsproject für Frauen

Anfang 2016 haben wir bei Manos Unidas spenden beantragt für ein Irrigationsprojekt für Frauen. Letztes Jahr hatten wir schon angefangen mit einer Frauengruppe die auf unserem Grundstück selbst biologische Gemüse anbauen konnte. Wir möchten erreichen daß dieses Projekt geeignet ist für das ganze Dorf. Dazu wollen wir den Dorfswasserbrunnen, der auf unserem Grundstück steht, ausrüsten mit Solarpumpe, Wasserturm und Irrigationssystem. Manos Unidas hat um zusätzliche information gebeten. Darüber sind wir im Gespräch mit dem Bischof von Dedza (wegen Eigentum des Grundstücks) und mit dem Klempner/Bauausführer der dieses Projekt ausführen wird wenn wir die Spenden kriegen.

 

Volontäre

Fynn en Colin, zwei junge Männer von 20, die wir kennen durch Freunde in Rixdorf (ein Dörfchen in Nord Deutschland, nicht weit von Kiel) sind jetzt minimal 6 Monate in Nazareth. 
Zu Weihnachten 2015 sprachen wir mit Fynn und er erzählte von Plänen die er mit seinem Freund Colin hatte um irgendwo freiwillige Arbeit zu leisten. Die Möglichkeiten die ihnen angeboten wurden waren nicht geeignet und zu teuer. Ineke und Nico entschlossen sich zu suchen nach Möglichkeiten in Mganja oder Umgebung. Schliesslich fanden sie eine Stelle für die Beiden an der Primary School in Mganja wo sie Aktivitäten unternehmen werden mit und für die Kinder und wo möglich die Lehrer unterstützen. Außerdem werden sie in Nazareth mitarbeiten in der Landwirtschaft und bei anderen Tätigkeiten. Zuerst werden sie den Chichewakurs machen und dann geht es los.

 

Fynn en Colin sind in Likuni angekommen, wo Matthews wohnt mit seinen Geschwistern

 

Mathews, Colin und Fynn auf einem LKW unterwegs nach Mganja

Neuer Bewohner Nazareth: Matthews

Sehr wichtig ist das Kommen von Matthews Hau Hau nach Nazareth. Er ist der Sohn einer Nichte von Josefa, aber seine beiden Eltern sind gestorben. Die beiden Schwester, Lawi en Tadza, studieren und die Brüder Isaac en Ismael, arbeiten.
Matthews Aufgabe war es um sich um das Haus und den Acker zu kümmern, aber er war sehr einsam.
Diese Frühjahr hat er Paragliding gelernt von Ben, dem Kanadier der einige Monate in Nazareth war. Durch die Anwesendheit von Matthews ist Josefa nicht mehr alleine (das ist doch ein sicheres Gefühl) und er kann ihr helfen. Kleine Reparaturen, Gäste empfangen und begleiten  und in der School of Dreams arbeiten. In diesem Aktivitätenzentrum hat Ben einen Nähkurs für Frauen und einen Komputerkurs für Kinder angefangen. Die kleine mobile Solaranlage, die Tablets die damit aufgeladen werden und eine Nähmaschine hat Ben mit Spenden gekauft. Wir haben mitlerweile eine Zweite Nähmaschine dazu gekauft. Matthews hat auch wunderschöne Luftfotos gemacht von Nazareth, von denen jetzt einige auf dieser Website stehen.

 

Matthews in der Luft  als Paraglider und an die Arbeit im Nähatelier der School of Dreams  

 

Mrs. Moyo mit "Little" Joe bei der Nähmaschine die von Ben's Freunden gespendet wurde

Zu Besuch bei Freunden und Bekannten

 

  

 

Wir waren bei June Walker zu Besuch.

Sie hat einen Großen Betrag gespendet für das zweite Haus.

June wohnt am Lake Malawi, nicht weit von Monkey Bay.

Wir besuchen Sie jedes Jahr. Sie ist eine begeisterte Verbreiterin von Permaculture. Das Essen bei Ihr ist immer voll von biologischen und organischen Überraschungen.

 

Zum Schluß haben wir unsere feste Freunde in und rundum Mua besucht. Viele Leute und Freunde haben uns aus unterschiedlichen Gründen in Nazareth besucht und wir haben unsere Kontakte in Mganja gestärkt.

Linksoben: Richard neben seiner Mutter, Ineke und die Schwestern mit Kindern.

Rechtsoben: Smart Mapereka mit seiner Familie und seinem Bruder. Er war der Bauaufsichter vom ersten Haus und hat jetzt das Badezimmer vom neuen Haus neu verputzt.

 

Linksunten: Die familie Mbewe. Mr. Mbewe war unser Nachtwächter als wir noch ein Häuschen in Mua mieteten. Die Familie ist sehr arm und die Geschichten wie sie im letzten Jahr versuchten zu überleben sind hart.

Rechtsunten: Die Enkelkinder der Fam. Mbewe.

 

So weit dieses Rundschreiben.

In 2017 gehen wir beide 10 Wochen. Jürgen Arimond wird uns wieder 3 Wochen begleiten.

 

Ineke Hendrickx und Nico Peters

 

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

 

Nazareth Foundation Malawi

Newsletter Dezember 2015

SOLARPANELEN FÜR DIE DORFSBEWOHNER VON MGANJA

Liebe Freunde und Spender der Stichting Nazareth Foundation Malawi,

Durch diesen kurzen Newsletter, als Ergänzung zum letzten Newsletter vom September 2015, möchten wir euch darüber informieren daß es neulich zu einer wichtigen Entwicklung kam in Mganja, im Dorf wo unser Projekt liegt.

Man hat angefangen kleine Solarpanele zu legen auf die Dächer aller Häuser im Dorf. Mit diesen Solarpanelen werden alle Einwohner abends Licht im Haus haben und die Möglichkeit Ihre Handys aufzuladen. Dafür bezahlen sie 15 Montate lang eine kleine Summe von 1.000 Kwacha (ungefähr 2 Euro) monatlich. Danach sind sie Ihr Eigentum. Fünf Häuser haben mittlerweile Solarpanele. Momentan wird untersucht wer noch mehr interessiert ist. Nächstes Jahr könnten dann 5.000 Häuser Solarpanele haben!

Eine Frau aus Eritrea, Sister Timnit, die letztes Jahr bei Josefa Chichewaunterricht hatte, hat Kontakte zu einer Amerikanischen Organsation über Verwandte die nach Ameria geflüchtet sind. Diese Organisation hat als Ziel Aussengebiete in Malawi mit dieser Art von Strom zu versehen. Mganja ist als zweites Dorf an der Reihe, dank Timnit.

Es gibt auch die Möglichkeit größere Solarpanele zu bekommen. Die sind dann auch teuerer. Davon Möchten wir Gebrauch machen für unsere beiden Häuser. Damit könnten wir z.B. Komputer benutzen und vielleicht käme dann Wifi über das mobile Telefonnetz in Sicht.

Wir planen später auf unserem Gelände einen kleinen Laden zu haben wo Leute Ersatzteile kaufen können und neue Lampen. Ausserdem soll da jemand arbeiten der nach einer kleinen Ausbildung Ahnung von diesen kleinen Solaranlagen hat.

Für uns ist es sehr wichtig, daß das ganze Dorf jetzt mit profitieren kann von der Anwesenheit des Nazarethprojektes. Bis jetzt konnten wir nur beschränkte Arbeitsgelegenheit und biologische Gemüsegärten für Frauengruppen anbieten.

Das Gästehaus dessen Bau im Juli 2015 gestartet war ist mitlerweile zu gut wie fertig. Die Einrichtung kann anfangen und dann können die erste Gäste von diesem Haus Gebrauch machen.

 

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

 

18. September 2015

Im Anschluß an dem Newsletter von August 2015:

Juli 2015 haben wir angefangen ein Guesthouse zu bauenEs wird 3 Doppelzimmer und ein Badezimmer mit Toilette und Solardusche haben.Das Haus hat fließendes Wasser im Badezimmer und ein Wasseranschluß an der Rückseite des Hauses. Außerdem ein Wohnzimmer und eine kleine Veranda mit Blick auf den Bergen in Richtung Dedza.

Das Wachstum und die Blüte von Nazareth

Wir waren sehr enttäuscht, dass es nicht gelungen ist, das restliche Geld für den Bau des Guesthouses zu bekommen. Es hat uns viel Arbeit gekostet, Manos Unidas gastfreundlich zu empfangen und ihnen all unsere Aktivitäten zu zeigen. Aber durch diesen Besuch wurde uns auch bewusst, wie weit wir schon gekommen waren mit Nazareth. Unsere 2 Hektar sehen sehr gut aus. Unser Regenwald wächst gedeihlich, der Obstgarten gibt viele Obstsorten. Es ist ein sehr schöner Ort mit vielen blühenden Pflanzen. Wir können mit unseren eigenen Leuten genug Nahrung anbauen (momentan hauptsächlich Mais und Erdnüsse). Wir helfen vielen Leuten mit kleinen und grossen Problemen und sind für die Menschen aus dem Dorf ein gutes Beispiel, weil wir ohne Kunstdünger oder Unkrautvernichtungsmittel arbeiten. Um alles ausbauen und die vielen Gäste unterbringen und ernähren zu können, benötigen wir noch einige extra Gästezimmer.

 

 

 

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

 

Newsletter August 2015

Am 14. August sind wir zurückgekommen aus Malawi nach einem Aufenthalt von 7 Wochen (Ineke) und 4 Wochen (Nico). Wir blicken zurück auf eine Zeit mit schönen und unerwarteten Entwicklungen und Ereignissen. Josefa geht es gut. Sie ist immer noch voller Pläne und Ideen, über die wir während unseres Besuchs viel gesprochen haben. Das Netzwerk rund um Josefa wächst und wächst. Leute kommen gerne nach Nazareth und viele von Ihnen helfen, alle auf Ihre eigene Art, unsere Ziele zu verwirklichen: die Weiterentwicklung im alltäglichen Leben, das Entdecken von Talenten, die gemeinsame Arbeit daran,  dass "unsere" Waisen und die Menschen in Mganja Ihr Leben verbessern können.   

Frauengruppe

Die erste Gruppe mit acht Frauen ist am 8. Juli 2015 gestartet. Wir haben im Gemüsegarten begonnen, Samen ausgesät und die Frauen in den biologischen Ackerbau eingeführt. Sie treffen sich jeden Mittwochvormittag, um auf dem Feld zu arbeiten und Kompost als Dünger herzustellen. Täglich wechseln sie sich mit der Bewässerung ab. Das geerntete Gemüse dürfen sie behalten, ebenso den Erlös, den sie mit dem Verkauf des Gemüses erzielen können. Davon zahlen sie wöchentlich einen kleinen Betrag in eine gemeinsame Kasse ein, aus der neue Aktivitäten finanziert werden (z.B. Nähen, Kurse belegen).

Wenn sich die Gruppe so weiterentwickelt , könnten wir nächstes Jahr weitere Gruppen bilden. Die Mitgliederzahl der Gruppen soll dabei beschränkt bleiben. Josefa weiß aus Erfahrung, dass größere Gruppen nicht funktionieren. Wir arbeiten am liebsten mit Frauen, weil Frauen in den Familien für die Ernährung verantwortlich sind.     

 

Thomas und Tadza zur Universität

Zwei junge Studenten, Tadza (18) aus Likuni und Thomas (22) aus Mganja beginnen jetzt mit ihrem Studium am Polytechnic College in Blantyre und am Bunda College in der Nähe von Lilongwe. Beiden haben wir einen Laptop schenken können, die uns von Frans Aerts und Lau Kuijpers aus Venlo gespendet worden sind. Herzlichen Dank dafür!! Tadza und Thomas waren sehr froh und dankbar. Beide Studenten haben  ihre Secondary School mit ausgezeichneten Noten abgeschlossen. 

Tadza, eine Waise, wird finanziell unterstützt von eine Ordensschwester in Lilongwe.

  

Thomas muss sein erstes Jahr selbst bezahlen. Danach kann er ein Stipendium bei der Behörde beantragen. Seine Eltern tun alles, um das Studium finanzieren zu können. 

Evelina zur Kostschule

Evelina (12), ein talentvolles Mädchen aus Mganja wurde zu einer sehr guten Secondary Boarding School für Mädchen (Bakitha College)  in Balaka zugelassen. Evelina hat die Grundschule, (Primary School) ausgezeichnet abgeschlossen. Für eine Schülerin aus einer armen Familie ist es normalerweise fast unmöglich, sich eine gute weitere Ausbildung zu leisten. Zum Glück konnten wir aber, zusammen mit Father Bonaventure (er ist als Missionaire of Africa in Balaka tätig) erreichen, dass Sie nur 11.000 Kwacha (22 Euro) selbst bezahlen muss von insgesamt 91.000 Kwacha pro Semester. Damit sie alle notwendigen Dinge die Sie  für den Aufenthalt und das Studium am Bakitha Collge benötigt, (z. B. Schuluniform, Bettzeug, Schuhe, Koffer usw.) kaufen kann, haben wir von unserer Stiftung Geld gespendet. Evelina hatte kein Nachthemd (nie von gehört), keinen Kugelschreiber und schon gar keine Decke. Ohne diese Sachen darf sie nicht am Studium teilnehmen. Evelina's  Eltern sind schon längere Zeit involviert in Nazareth und sind immer bereit, Nazareth und Josefa zu helfen. Zum Beispiel haben Sie das Elephant Grass besorgt für das Dach des neuen Hauses, aber darüber später mehr.     

 

Trevor zur School for the deaf

Trevor (5) ist ein Enkel vom (sehr armen) Chief unseres Dorfes. Als wir zu Besuch waren merkten wir, dass Trevor taubstumm ist. Er ist plötzlich taub geworden als er 2 Jahre alt war, wahrscheinlich durch Cerebral Malaria. Wir haben ihn mit seiner Mutter mitgenommen zur School for the deaf  in Mua (40 km. von Mganja) und ihn untersuchen lassen. Nächstes Jahr, wenn er 6 ist, kann er in diese Schule. Er macht einen intelligenten Eindruck. Das fanden auch die Leute von dieser Schule. Die Malawian Sisters, die für das Pensionat verantwortlich sind, wollten ihn am liebsten dort behalten, aber er ist noch etwas zu jung.

Donororganisation Manos Unidas besucht Nazareth

 

 Macarena und Beatriz mit Josefa

 

Anfang 2015 haben wir bei Manos Unidas aus Spanien einen Antrag gestellt für ein Guesthouse für Nazareth. Am 10 Juli kamen Beatriz und Macarena von Manos Unidas bei uns zu Besuch. Sie waren sehr beeindruckt von Nazareth und von dem was Josefa von dort alles unternimmt. Macarena nannte Josefa "ein Oktopus" weil sie sich mit so vielen Sachen gleichzeitig beschäftigt. Wir hatten ein Mittagessen vorbereitet mit unseren eigenen biologischen Produkten und das Grundstück sauber und schön gemacht. Obwohl die Damen nur wenig Zeit hatten, haben wir Ihnen doch alles zeigen können. Leider unterstützt Manos Unidas den Bau von Häusern nicht mehr. Sie wollten uns aber doch irgendwie gerne helfen. Ineke wird nun, mit Hilfe von Beatriz und Macarena einen Antrag für die finanzielle Unterstützung für die Frauengruppen stellen. Wir denken dabei an ein Bewässerungssystem, zwei Tretnähmaschinen und Geld, um Leute, die Kurse geben können, nach Nazareth zu holen .   

 

Maria und "unsere" Waisen.

Maria Chilale aus Misuku war vier Tage zu Besuch. Zwei ihrer Kinder, Rorda und Lusayo, sind zu ihren Familien zurückgegangen. Auf dem Rückweg hat sie zwei neue Mädchen aus Mua, Zwillinge von 3 Jahren, mit nach Misuku genommen. Es sind keine Waisen, aber sie wurden von ihrer Mutter so stark vernachlässigt, dass die Verwandten es nötig fanden, sie da wegzuholen. Die Mutter selbst war einverstanden. Wir waren dabei als Maria die Kinder abholte. Die anwesenden Verwandten schienen froh dass für die Mädchen eine gute Lösung gefunden wurde.

In Misuku wurde letztes Jahr die Plantage für Kaffeebohnen und Bananen angezündet und vernichtet. Das war für Maria ein schwerer Schlag. Die Pflanzen wachsen schon wieder, aber es gibt dieses Jahr keine Ernten. Darum unterstützt die Nazareth Foundation sie finanziell damit sie das Jahr zusammen mit den Kindern gut überleben kann.

Den Waisen geht es gut. Fast alle bringen gute Leistungen in der Schule. Lughano ist die einzige die einen Entwicklungsrückstand hat. Sie ist sehr fröhlich und hilfsbereit,  aber sie lernt nur sehr schwer. Eine spezielle Schule wäre eine Lösung. Wir dürfen aber schon froh sein, dass es überhaupt eine Schule in der Nähe gibt.

Fussball!

Vom Venloer Amateurfussballverein VCH, vom Sportverein SVV aus Velden und von Seacon Venlo, Sponsor von dem Profiverein VVV Venlo haben wir gebrauchte und neue Fussbälle und Trikots bekommen. Die Trikots und ein gebrauchter Ball gingen an den Junioren Fussballverein aus Mganja, ein gebrauchter Ball ging an die Waisen in Misuku und ein neuer Ball und ein Gebrauchter an den 1. FC Mganja. Die anderen Bälle bleiben bei uns in Nazareth, um sie später zu verschenken oder jemand dafür einen Job machen zu lassen. Nächstes Jahr nehmen wir wieder Bälle mit. Da die aber viel Platz im Gepäck einnehmen können wir immer nur 5 oder 6 Stück mitnehmen.

Ernte

Der Obstgarten bringt immer mehr Obst. Apfelsinen-, Zitronen- und Mandarinensaft  frisch vom Baum! Herrlich und gesund. Und ein Beispiel für das Dorf. Außer Zitrusfrüchte kommen jetzt auch die ersten Avocados und außerdem haben wir  zum ersten Mal Macadamianüsse geerntet. Diese Ernte wollen wir vielleicht vergrößern weil Macadamianüsse stark gefragt sind und der Preis gut ist. Wir müssen noch herausfinden wie wir sie am besten zubereiten können. Hat jemand eine Idee?       

Hungersnot

Die Ernten in ganz Malawi sind dieses Jahr sehr schlecht. Die Regenzeit hat später als üblich angefangen und dauerte zwei Wochen zu kurz. Wir selbst haben zwar Mais (weniger wie sonst), aber nur ganz wenig Erdnüsse. In Mganja geht es noch einigermaßen, im größten Teil Malawis gibt es viele Menschen die fast nichts oder gar nichts haben. Man erwartet eine Hungersnot. Es ist fraglich, ob die Regierung genügend Hilfe leisten kann und will. Im Südosten Malawis gab es in diesem Frühjahr riesige Überschwemmungen, wo schon viele Hilfsgüter hin gegangen sind. Wir hoffen sehr, dass jeder, der es braucht, genügend Hilfe bekommt. Die nächste Ernte ist erst im April 2016. Bis dahin werden die Menschen doch essen müssen!

 

Zum Schluss möchtenwir  all diejenigen die einen Beitrag geliefert haben und noch nicht genannt wurden, von ganzem Herzen danken für Ihre Mitarbeit: Jan, Nico's Bruder der die Laptops fertig für den englischen Gebrauch gemacht hat und einige gute Handy's besorgt hat, Mieke, Ineke's Schwester, die ein Smartphone für Taza gegeben hat, Mieke van Rijn aus Venlo die ein Samsung Tablet gegeben hat wovon Fr. Isaac Mwazambumba, unser treuer Freund und Helfer, dankbar Gebrauch macht und unsere treuen Spender: Ohne eure Spenden könnten wir unsere Ziele nicht erreichen.

Euch allen: herzlichen Dank!!

Auch und vor allem im Namen von Josefa,

Nico en Ineke

 

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

 

 

Newsletter August 2014

 

Liebe Freunde von Nazareth Foundation Malawi,

Vorweg  möchten wir Ihnen ganz herzlich danken für alle Spenden in den letzten Jahren. Und wir entschuldigen uns dafür dass letztes Jahr kein Newsletter erschienen ist. Weil Ineke krank war konnten wir in 2013 nicht nach Malawi fliegen. Wir hatten unsere Tickets schon gebucht im Januar 2013, mussten aber einige Tage später wieder stornieren weil sich herausgestellt hatte dass Ineke Brustkrebs hatte. Es geht ihr jetzt wieder besser. Deshalb konnten wir dieses Jahr wieder nach Malawi, wo wir vom 13. Juni bis zum 25. Juli waren. Wie vor 3 Jahren war unser Freund Jürgen auch die ersten 3 Wochen dabei. Am 14. Juni wurden wir mit Gesang und Tanz empfangen. Alle waren vor allem sehr froh dass Ineke gesund nach Malawi zurückgekehrt war. Josefa hatte mit unseren festen Mitarbeitern Abetha, Anafonika, Chisale, Fredrick und seit kurzem auch Frank, der Sohn des alten Korbflechters aus Mganja, und ihren Familien und Nachbarn auf uns gewartet. Ein schönes, warmes und rührendes Willkommen!

 

 

Waisen

Ausser der (finanziellen) Unterstützung an Familien, die Waisen aufnehmen, unterstützen wir auch ein kleines Waisenprojekt in Misuku, im hohen Norden von Malawi an der Grenze mit Tanzania. Maria, eine Freundin Josefas betreut dort mehr als 20 Waisen. Zehn Kinder leben bei ihr und die anderen bei Familien in der Umgebung.

Wir freuen uns sehr über eine Spende von € 710,- vom Mondiaal Platform Venlo (das Geld kam von De Kleierkas, einem Second Hand Kleiderladen In Venlo). Mit dieser Spende und einer großzügigen Spende von unserem Freund Jürgen Arimond kann Maria ein Häuschen bauen mit besseren Schlafplätzen für die Kinder.

Zusammen haben wir einige Tage bei Maria und den Kindern verbracht. Wir hatten Mais vom eigenen Acker mitgebracht (Mais ist die Hauptnahrung) und Kleider für die Kinder. Herzlichen Dank an allen die uns Kleider besorgt haben!

Es war eine herrliche Zeit bei Maria und den Kindern. Wir haben Musik gemacht und zusammen getanzt und gesungen. Mit Maria haben wir gesprochen über die Probleme mancher Kinder. Obwohl sie ein gutes Zuhause haben gibt es manchmal (psychologische) Probleme. Zum Beispiel Rorda, die häufig die Schule schwänzt. Nach Gesprächen mit ihr und ihrem Lehrer geht es ihr jetzt wieder besser. Für Maria ist unsere Unterstützung (nicht nur finanziell) sehr wichtig.

 

Biologische Landwirtschaft

Die biologische Landwirtschaft läuft gut in Nazareth. Der 5000 Liter Wassertank, der mit einer Solarwasserpumpe befüllt wird, ist dabei sehr hilfreich, denn jetzt können wir das Land auch in der trockenen Jahreszeit vom April bis November bewässern.

Josefa arbeitet nach den Permacultural principles: mit natürlichem Dünger und Kompost und ohne Chemikalien gegen Unkraut oder Ungeziefer. Und das funktioniert: dieses Jahr betrug die Erdnussernte 60 Säcke von je 50 kg. Josefa wird sie verkaufen. Der Erlös geht in die täglichen Kosten für Nazareth.

Während unseres Aufenthalts wurde ein Teil des Grundstücks als Muster-Gemüsegarteneingerichtet. Die Leute aus dem Dorf können dort sehen, wie man ohne Kunstdünger und Chemikalien eine gute Ernte erzielen kann. Auch kann der Überschuss an Gemüse verkauft werden. Sobald der Garten fertig ist, werden wir einige Frauen aus dem Dorf einladen, um dort als Mitbeteiligte zu arbeiten.

 

Der Obstbaumgarten ist in zwei Jahren enorm gewachsen. Vor fast fünf Jahren haben wir mit kleinen Bäumchen angefangen und dieses Jahr zum ersten Mal viel Obst geerntet: Passionsfrüchte, Äpfel, Mandarinen, Zitronen, Apfelsinen, Trauben, Pfirsiche, Mangos, Avocados und Macadamianüsse. Papayas und Bananen gab es schon seit einigen Jahren an anderen Stellen auf dem Gelände. Aus dem Überschuss an Obst macht Josefa herrlichen Obstwein. Im August wird ein Trockengestell gebaut, damit Josefa zukünftig Obst auch trocknen kann. Da wir bisher keinen Kühlschrank und keine Gefriertruhe haben, geht sonst viel Obst verloren.

Das Nazarethgelände entwickelt sich zu einer grünen Oase. Es befindet sich am Rand einer Forest Reserve.  In den letzten Jahren haben wir zusehen müssen, wie die meisten Bäume verschwanden, weil man Holzkohle, Brennholz und Bambu brauchte. Die Leute sind so arm, dass man es ihnen nicht übel nehmen kann. Als kleinen Ausgleich haben wir jetzt in der Mitte des Nazarethgeländes einen kleinen Wald angelegt mit örtlichen Baumarten. Auch hat Josefa letztes Jahr 1000 Bäumchen gezüchtet und verkauft an ein Wiederaufforstungsprojekt. Kommenden November werden wieder 1000 neue Bäumchen gezüchtet. Ausserdem werden wir auf einem Acker in Golomoti (7 km von Mganja), der Josefa gehört, Bäume pflanzen.

Chichewa Unterricht

Josefa hat oft Studenten im Haus, die Chichewa (neben Englisch die offizielle Sprache in Malawi) lernen möchten. Das bedeutet viel Arbeit, wodurch andere Angelegenheiten liegen bleiben, aber es ist auch eine wichtige Einnahmequelle.

 

Mfumu

Eine traurige Nachricht erreichte uns während unseres Aufenthalts: unser treuer Nachtwächter Mfumu ist gestorben nachdem er schon einiger Zeit sehr krank war. Er wurde beerdigt in der Nähe von Salima wo er ursprünglich her kam.

Mfumu in 2012

 

 

Aufenthalt in Nazareth

Es fing an mit Gesang und Tanz und die Atmosphäre blieb die ganze Zeit sehr schön und harmonisch. Mit unseren Mitarbeitern haben wir einige Male zusammen gesessen um unsere Gedanken und Wünsche auszutauschen. Zwischendurch wurde dann gesungen. Schöne Momente waren das. So haben sie es das ganze letzte Jahr gemacht und für Inekes Genesung gebetet. Herzerwärmend! Wenn die Leute arbeiteten, wurde gelacht, geplaudert und gesungen. Wir haben gesehen, wie der Gemüsegarten entstand und haben mitgeholfen beim Schälen der Erdnüsse. Ineke hat im Blumengarten gearbeitet und Nico hat hier und da ein bisschen als Klempner gearbeitet.

Mit einem kleinen Solarpanel auf dem Dach haben wir jetzt jeden Abend Licht im Esszimmer über den Tisch und ausserdem die Möglichkeit, kleine Geräte (Telefone, MP3spieler und sogar I-pads) aufzuladen. Vor kurzem sind die Stromleitungen bis an den Rand des Dorfes gekommen, aber es könnte noch einige Jahre dauern, bis die Elektrizitätsgesellschaft ESCOM die Leitungen weiter zieht bis nach Nazareth. Bis dann sind wir noch auf unser eigenes Solarpanel und auf die Solarlampen angewiesen.

 

Neueste Entwicklung: Paragliders.

Durch einen glücklichen Zufall haben wir zwei nette Leute aus Kanada kennengelernt: Erica und Benjamin. Sie kamen fast buchstäblich vom Himmel gefallen. Sie sind Paragliders und schweben von den Bergen, die wir von unserem Haus aus sehen können, zum Dorf herunter.

Sie beschäftigen sich auch mit einem eigenen Projekt und möglicherweise können wir unsere beiden Projekte mit einander verbinden. Ben hat letztes Jahr einem jungen Mann aus Malawi, Godfrey, das Paragliding beigebracht. Davon hat er einen Film gemacht, der bei Filmfestivals Preise gewonnen hat. Website http://theboywhoflies.com/ , auch mit schönen Bildern von Malawi.

Mit diesem Film haben Ben, Erica und Godfrey eine Tour durch die Vereinigten Staten gemacht und Geld gesammelt für ihr Projekt: eine School of Dreams in Malawi zu gründen, in der ausländische Lehrer den Malawians das Paragliding beibringen können, sie dazu anregen, ihre Träume zu verwirklichen und die Entwicklung der Menschen in Malawi zu unterstützen. Website: http://www.theschoolofdreams.org/.

Mit den Spenden, die sie mit ihrer Tour durch die V.S. bekommen haben, machen Ben und Erica im Moment eine Übersicht von den geeigneten und schönsten Stellen für Paragliding in Malawi. Es hat sich herausgestellt, dass sich die beste Stelle in der Nähe unseres Dorfes befindet. In der Nachbarschaft suchen sie einen Ort für eine Paragliding School und Community Center.

Nachdem Ben und Erica drei Tage bei uns in Nazareth zu Besuch waren, kamen wir gemeinsam zu der Schlussfolgerung, dass Nazareth dieser Ort sein könnte. Ihre Grundsätze:  Respekt für die Menschen, die Kultur und die natürliche Umgebung von Malawi sind die gleichen wie die von Nazareth und dazu kommt der Umstand, dass auch sie biologische Landwirtschaft bevorzugen. Mittlerweile haben wir schon über unsere Zusammenarbeit gesprochen. Möglicherweise können sie einen Beitrag zur Finanzierung unseres Guesthouse

Guesthouse
Das Haus, dass jetzt in Nazareth steht, ist in erster Linie der Wohnsitz von Josefa. Es enthält zwei Doppelzimmer für Gäste, die meistens besetzt sind mit Chichewea Studenten. Wir möchten in der nächsten Zukunft ein zweites Haus bauen, dass ungefähr ähnlich aussieht. Dieses Haus soll dann ein richtiges Guesthouse werden, nur für Gäste. Erstens brauchen wir einen Platz, an dem Leute wohnen können, die für längere Zeit bei uns mitarbeiten möchten, um die Ziele von Nazareth zu verwirklichen. Zweitens möchten wir die Zimmer als zusätzliche  Einnahmequelle vermieten.

June Walker, eine gute Freundin von Josefa und mittlerweile auch von uns, hat Nazareth eine grossartige Spende von 10.000 Englisch Pounds zugesagt. Das ist schon mal ein schöner Anfangskapital für das Guesthouse.


Father Isaac Mwazambumba von der Dedza Diocese ist eine grosse Hilfe für uns beim Schreiben eines Projektvorschlages für die Beantragung von finanzieller Unterstützung für das  Guesthouse bei der spanischen organisation Manas Unidas. Er hat von dieser Organisation für die eigene Projekte der Diozese schon verschiedene Male erfolgreich Unterstützung beantragt. Er glaubt, dass wir gute Chancen haben. Ineke hat den Projektvorschlag schon fertig und Fr. Mwazambumba zugeschickt. Ein Bauunternehmer, mit dem Fr. Mwazambumba zusammenarbeitet, hat uns schon ein Angebot unterbreitet. Er könnte und möchte das Haus gerne bauen, aber über das Angebot muss noch verhandelt werden. Sobald wir darüber Klarheit haben, kann der Projektvorschlag eingereicht werden.

 

Soweit unser Newsletter 2014. Man kann ihn auch lesen auf unserer Website www.malawivillage.nlwo es dann auch mehrere Bilder zu sehen gibt.

Vielen Dank und herzliche Grüsse, auch im Namen Josefas.

Ineke Hendrickx en Nico Peters

Nazareth Foundation Malawi

Schubertstraat 35
5914 BL Venlo

Tel.:077-3511770
www.malawivillage.nl

E-mail: nico-peters@ziggo.nl

BIC: INGBNL2A

IBAN: NL30INGB0004734050

 

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

 

 

Newsletter 2014

18. April 2014

Am 13. Juni 2014 fliegen Ineke, Nico und Jürgen Arimond wieder nach Malawi.
Jürgen war auch schon in 2011 dabei, zusammen mit Nicole, seiner Frau. Er wollte unbedingt nochmal mit. In 2011 hat er den Einwohnern von Misuku, wo Maria wohnt, versprochen dass er zurückkommen würde. Nicole kommt diesmal nicht mit.

Letztes Jahr konnten wir nicht gehen, weil Ineke krank war.

Die elektrische Wasserpumpe mit den Sonnenpanelen funktioniert immer noch tadellos. Nur ein mal musste Mr. Ganiza kommen um eine kleine Reparatur durchzuführen.

Unsere feste Mitarbeiter sind noch immer da: Anafonika, Beta und Chisale. Auch Fredric, der vor zwei Jahren schon mit dem Bau des Wasserturms geholfen hatte, ist jetzt fest dabei. Eine der Töchter von Maria lebt jetzt auch vorübergehend bei Josefa und hilft überall wo es nötig ist.

Father Mwazambumba hat schon zugesagt dass er für uns ein Auto bereit hält.

Josefa geht es gut. Sie unterrrichtet immer noch Chichewa, sowohl in Nazareth wie auch an anderen Orten, wie zum Beispiel jetzt in Nathenje, nicht weit von Lilongwe.

Wir bedanken uns, auch im Namen der Leute in Mganja und Mua, bei allen die Geld an unsere Stiftung überwiesen haben oder uns auf einer anderen Art unterstützt haben.

Wir können es kaum abwarten bis es so weit ist und wir unsere Freunde in Malawi wieder besuchen können: Josefa, June Walker am Malawisee, Maria in Misuku, Father Mwazambumba in Dedza und die Leute in Mua und Mganja.

Im Mai sind die Wahlen in Malawi. Es sieht so aus dass alles ruhig bleibt. Hoffen wir das Beste. Präsident Joyce Banda hat es nicht leicht gehabt. Sie hat den Leuten Hoffung gegeben aber Sie hatte auch grosse Probleme mit Ihren Gegnern.

Wenn wir im August wieder zurück sind, halten wir euch natürlich wieder auf dem Laufenden.

Ineke und Nico

 

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

 

Newsletter 2012

Liebe Freunde von Nazareth Foundation Malawi,

Vom 1. April bis zum 12. Mai waren wir wieder in Malawi.

Es gab einige wichtige Ereignisse während dieser 6 Wochen, sowohl auf nationaler wie auf Dorfebene.

Der Präsident von Malawi ist plötzlich verstorben und trotz des Widerstandes seiner Mitarbeiter ist es der offiziellen Vizepräsidentin, Joyce Banda, gelungen, mit einer ruhigen und würdigen Art die Führung des Landes zu übernehmen. Durch die Bildung einer ganz neuen Regierung und einigen wirtschaftlichen Massnahmen hat sie den Einwohnern von Malawi wieder Hoffnung auf bessere Zeiten gegeben.

Dzondo, unser Koch und Haushalter, hat gekündigt. Er möchte gerne LKW-Fahrer werden. Er ist ein grossartiger Koch, aber wir möchten ihm bei der Verwirklichung seines Traumes nicht im Wege sein.

Anafonika und Chisale arbeiten jeden Morgen bei uns. Anafonika kann vielleicht als Köchin und Haushälterin ausgebildet werden. Fungai, Tochter von Frau Tembo, eine gute Freundin von uns, kommt, wenn alles klappt, am 1 Juni zu uns arbeiten. Sie hat eine “Homecraft” Ausbildung und kann Anafonika alles beibringen.  Fungai kann in der Zukunft Workshops organisieren mit Frauengruppen aus dem Dorf: Gesund Kochen, Haushalt, verschiedene Arte von Landwirtschaft, Gemüsegärten anlegen usw.

Zum Schluss haben wir noch die Adresse von einer spanischen Organisation, Manos-Unidas bekommen. Bei dieser Organisation möchten wir einen Zuschuss für 3 kleine Familienhäuser, ein Guesthouse für 10 Personen und ein weiteres Haus, wie wir es jetzt schon haben, beantragen. Die Bauzeichnungen und Angebote erhalten wir von den Montfort Fathers aus Balaka, die auch unser heutiges Haus gebaut haben. Mr. Ganiza aus Blantyre, der unser Wasserprojekt gebaut hat, erstellt für uns ein Angebot für Solarstrom für all diese Häuser. Diese Angebote gehen zusammen mit unserem Projektvorschlag nach Spanien. Wir sind gespannt was sich daraus ergibt.

 

Während unseres Aufenthaltes dort hat unser Projekt eine eigene Wasserversorgung bekommen. Im Brunnen wurde eine solarangetriebene elektrische Pumpe angebracht. Das Wasser wird in einen 5000 Litertank gepumpt, von dort führt eine Wasserleitung zum Haus. Nun kommt aus allen Wasserhähnen im Haus Wasser. Das wurde gefeiert. Das Schleppen von Wassereimern hat endlich ein Ende gefunden. Wir können ab jetzt die Toiletten spülen, duschen, waschen und den Garten wässern usw. Das war vorher schwierig oder sogar unmöglich. Auch unsere biologische Landwirtschaft wird davon profitieren. Wir danken Allen, die zur Finanzierung dieses Projektes beigetragen haben, ganz herzlich.     

 

Als wir am 1. April in Nazareth eintrafen, war Maria gerade mit 3 von ihren Waisen zu Besuch. Lusayo und Lughano kannten wir schon. Limbani, ein Junge von 4, ist jetzt dazu gekommen. Er braucht viel Liebe und Aufmerksamkeit und zeigt manchmal problematisches Verhalten.Er ist aber auch sehr anhänglich. Sie sind noch 1 ½ Woche geblieben. Es war schön mit den Kindern und wir konnten Maria auch wieder finanziell unterstützen. Als sie nach Hause fuhren, haben sie wieder viele Kinderkleider mitnehmen können. Im Namen von Maria vielen Dank dafür!   

Auch konnten wir wieder Evi und Embe besuchen, die bei der Familie Gubuduza leben. Mit der Unterstützung durch einige Freunde aus Deutschland und den Niederlanden haben die beiden eine glückliche und gesunde Jugend!      

Mit dem Bau eines “Transmitters”, einem Sendemast im Dorf für Ferngespräche können wir nun ganz einfach mit Nazareth Ferngespräche führen oder SMS-nachrichten schicken. So können wir schneller mit Josefa neue Situationen und Ideen besprechen. Auch Internet ist möglich mit einem “Dongle” von Airtel, einem Malawian Telefonanbieter. Es ist zwar nicht superschnell, aber es reicht, um in Zukunft E-mails zu schicken und kleinere Datenmengen herunterzuladen.

Für nächstes Jahr suchen wir noch gebrauchte Handys, “Simlock-free” für Leute aus der Umgebung, die für oder mit uns arbeiten. Diese Leute haben keine Transportmöglichkeiten oder höchstens ein Fahrrad, und es kostet viele Stunden, um zu uns zu kommen und die notwendigen Angelegenheiten zu diskutieren.

Im Namen von Josefa vielen Dank für alles und herzliche Grüsse

Nazareth Foundation Malawi

Schubertstraat 35
5914 BL Venlo

Tel.:077-3511770
www.malawivillage.nl

Bank: ING 4734050

BIC: INGBNL2A

IBAN: NL30INGB0004734050

 

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

 

6. Februar 2012

Von Mr. Ganiza von der Baufirma erhielten wir den folgenden Bericht:

Dear All, 

 

We are thankful to God and happy that the first phase of the Mganja Village project was completed last Saturday, 4th February, 2012. The Water Tank tower is now finished.

 

Most materials for the second and last phase of the project are also already on site like the 320 metre electricity armoured cable, the 400 metre 40mm water pipe and the 5,000 litre water tank.  

 

We will give the tower a 14 day period to dry before embarking on the last phase of installation of the water tank, the sollar pannels, the solar water pump and the laying of the electricity cable and water pipe. This phase will take us only one week to complete. 

 

Attached are some of the pictures, of the tower, we took soon after completing construction of the tower which is 4.1 metres above ground. Sister Josefa is pictured with Mr. Ganiza in front of the tower. Please, do not mind about the dirty scaffolding we used, we will need them when hoisting the water tank. 

 

May the Almighty God Bless you all. 

 

Yours, 

 

LEVSON W. GANIZA

 

 XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

Januar 2012.

Eine Baufirma aus Malawi wird in den kommenden Wochen auf unsere Wasserpumpe eine Elektropumpe montieren. Diese Elektropumpe wird angetrieben von einer neuen Solaranlage. Das Wasser wird dann in einen Tank gepumpt der an der höchsten Stelle des Grundstücks gebaut wird. Von da geht dass Wasser zum Haus wo wir dan fliessendes Wasser haben! Ausserdem gibt uns das Wasser aus dem Tank die Möglichkeit 2 mal im Jahr zu ernten!

Wenn wir im April wieder nach Malawi fliegen wird alles hoffentlich fertig sien.

Father Isaac Mwazambumba aus Dedza überwacht die Arbeit für uns. Wir sind ihm seht dankbar dafür.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen die Geld gespendet haben und dadurch diese Entwicklung mit ermöglicht haben.

Ineke und Nico

Nazareth Foundation Malawi

www.malawivillage.nl

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

Newsletter 2011

Liebe Freunde von Nazareth,

Vom 22. Juni bis zum 30. Juli waren Ineke und Nico wieder in Malawi. Es war wieder ein tolles Erlebnis, wie immer mit vielen anrührenden Ereignissen und Begegnungen. In den ersten drei Wochen waren auch Nicole und Jürgen Arimond aus Mülheim/Ruhr mit uns unterwegs.

Nazareth möchte Menschen die Möglichkeit bieten, zusammenzukommen, sich zu besinnen  und herauszufinden, wie sie sich selbst und andere unterstützen und helfen können. Dabei kann jeder für sich herausfinden, was zu ihm paßt und wie der eigene Weg aussehen soll.

Momentan hat Nazareth in Mganja (Dedza Region) ein Haus mit Innengarten und ein Grundstück von 2 bis 2,5 Hektar für Landwirtschaft. Unter Josefas Leitung arbeiten da täglich 5 Leute: Dzondo für den Haushalt, Beta für Reparatur und Landwirtschaft und Mfumu als Nachtwächter. Dzondo und Beta arbeiten viel zusammen und helfen sich gegenseitig wenn das nötig ist. Anafunika und Chisale arbeiten halbe Tage, hauptsächlich in der Landwirtschaft. Darüberhinaus werden manchmal noch vorübergehend Leute angestellt für extra Arbeit. Nazareth unterstützt hiermit schon fünf Familien mit ihren Kindern!

Womit beschäftigen wir uns?

Biologische Landwirtschaft

Die Maisernte war in diesem Jahr ausgezeichnet. Der von uns hergestellte Kompost (Kot von Ziegen und Hühnern und allem, was auf dem Lande nach der vorigen Ernte liegen bleibt) war von sehr guter Qualität. Auch die Erdnussernte war sehr gut. Die Leute aus dem Dorf sind immer wieder darüber erstaunt, daß wir ohne Kunstdünger so gute Ernten haben. Mittlwerweile steigen mehr und mehr Leute auf Kompost statt Kunstdünger um. Die Obstbäume sind vergangenes Jahr gepflanzt worden und alles wächst wie gewünscht. Beta hat einen Bambuszaun installiert, damit die Ziegen nicht die Pflanzen beschädigen können. Im Innengarten gibt es herrliche Papayas. Nico kann nie genug davon kriegen. Der Innengarten wird auch als Blumen- und Gemüsegarten benutzt.

Im Rahmen eines neuen Projektes züchten wir Bäume für die Diozese in Dedza. Wir sind von dort aus darum gebeten worden und man hat uns die Abnahme der Bäume zugesichert. In einem Dorf in der Nähe habem wir Samen von einem wunderschönen tropischen Hartholzbaum gefunden und werden sie in den nächsten Wochen auf unserem Grundstück einpflanzen. Das bedeutet wieder gute Einnahmen.

Wasserpumpe auf Solarenergie

Momentan versuchen wir, für den Kauf und die Installierung einer Solarwasserpumpe Spenden zu sammeln. Die Pumpe soll das Wasser aus unserem Bohrloch zu einem Tank hochpumpen, der auf dem höchsten Punkt des Grundstücks steht.  Von da aus wird das Haus angeschlossen. Wir werden dann fliessendes Wasser in und um unser Haus und auf dem Acker haben. Im Moment muss das Wasser noch mit der Hand hochgepumpt werden und dann in Eimern auf dem Kopf zum Haus oder zum Acker getragen werden. Damit ist viel Zeit- und Energieaufwand für die Arbeiter verbunden. Wir haben bereits einige Angebote bei verschiedenen Firmen in Malawi eingeholt, die uns von Freunden empfohlen wurden.

Chichewa Unterricht

Josefa gibt immer häufiger Chichewa Unterricht für Menschen, die nach Malawi kommen, um dort zu arbeiten, z.B. Priester, Nonnen, Ärzte oder Leute, die eine Berufsausbildung machen. Diese Leute wohnen während des Kurses manchmal auch in Nazareth. Auch über den Unterricht und die Vermietung von Zimmern ergeben sich gute Einnahmen für Nazareth.

Entwicklung eines Aktivtäts- und Begegnungszentrums

Vor einigen Jahren haben wir ein Gebäude kaufen können, das bereits auf unserem Grundstück stand. Es gehörte zu einem EU-Projekt, das leider gescheitert ist und eingestellt werden mußte. Zwei Bauarbeiter aus dem Dorf sind gerade dabei, einen der drei Räume dieses Gebäudes zu renovieren (neue Fenster, Dachreparatur, Lüftungslöcher und Sanierung der Wände und Fussböden, dazu kommt noch eine neue Aussentür). Diese Arbeiten sind fast abgeschlossen. Auf demselben Grundstück steht ein kleines Häuschen, das schon renoviert wurde und als kleiner Laden für die Sachen genutzt werden soll, die in dem Zentrum hergestellt werden. Wir träumen auch davon das eine Frauengruppe aus dem Dorf da einen “Nähverein” gründen wird. Man hat schon Interesse geäussert.

Unterstützung von Familien mit Waisenkindern.

Unsere Unterstützung des Schulbesuchs von Waisenkindern hat sich zu einem Familienprojekt ausgeweitet und hilft Familien dabei, Waisenkinder auf Dauer aufzunehmen und sie zu erziehen. In der Umgebung von Mua haben wir verschiedene Familien besucht und ihnen Kleider für die Weisenkinder gebracht und Geld hinterlassen für den Fall, daß die Kinder krank werden und ins Krankenhaus müssen (Malaria!).

In Misuku, nicht weit von Chitipa im äussersten Norden von Malawi wohnt Maria. Josefa kennt sie aus der gemeinsamen Zeit im Kloster der Clarissenschwestern. Maria hat mittlerweile 7 Waisenkinder in ihrem Haus aufgenommen und sich Nazareth angeschlossen, auch wenn sie ungefähr 800 km von Mganja entfernt wohnt. Wir haben sie besucht und festgestellt, daß sie engagiert und mit Begeisterung arbeitet, um den Kindern eine gute Zukunft bieten zu können.

Schliesslich haben wir in Mangochi, südlich des Malawisees, Mungolema besucht. Sie arbeitet an der Universität von Mangochi als Chefin des Haushaltspersonals. Mungolema betreut  ungefähr 30 Waisenkinder, die sie bei Familien in der Umgebung untergebracht hat.

Mit einigen von diesen Kindern haben wir uns getroffen. Mungolema möchte sich möglicherweise irgendwann an Nazareth anschliessen.

Kleider

Wir hatten fast 90 Kilo Kleider mitgenommen nach Malawi, hauptsächlich für die Kinder. Den grössten Teil davon haben wir schon verteilt. Auf den Photos: 4 Kinder von Colette, links vor dem Bad und rechts nach dem Bad mit den neuen Kleidern!       

 

 

Wir danken all denen die zu Nazareth beigetragen haben!

Liebe Grüsse von Josefa, Jürgen, Ineke, Maria, Nico und Nicole

Nazareth Foundation Malawi

Schubertstraat 35
5914 BL Venlo

The Netherlands
Tel.: +31-77-3511770
www.malawivillage.nl

E-mail: nico-peters@ziggo.nl

Banknummer 4734050 ING Bank Niederlande

BIC: INGBNL2A

IBAN: NL30INGB0004734050