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Projekte

Nazareth

 

Dieses Projekt ist eine Initiative von Josefa Ng’ona. Sie hat den grössten Teil ihres Lebens verbracht in Klostern von den “Poor Claires” in Zambia und Malawi. Sie wurde geboren in Bembeke, nicht weit von der Stelle wo jetzt Nazareth entsteht.

Als Kind hatte sie schon den Traum irgendwann einen derartigen Ort zu bauen. Jahrelang hat sie gewartet auf die Möglichkeit, eine geeignete Stelle und die benötigte Unterstützung um tatsächlich anzufangen. Das Grundstück von ca. 2 ha. wurde der Diozese Dedza zur Verfügung gestellt von dem chief James und von der Diozese wieder an Josefa  Ng'ona. In 2005 haben die “Friends of Nazareth”, Josefa Ng’ona,  Ineke Hendrickx und Nico Peters angefangen mit den Vorbereitungenen. Das Projekt ist offiziell gestartet im August 2008, nachdem das erste Haus fertig war. Dieses Haus soll anfangs benutzt werden als Gemeinschaftsraum. Das Projekt soll ausgebreitet werden mit mehreren Häusern. Eine Art von Dorfsleben wird entstehen die sich unterscheidet von dem traditionellen Dorfsleben. In der neuen Form soll jeder die Möglichkeit erhalten um zur Ruhe zu kommen, sichselbst “wiederzuentdecken” und seine Talente zu entwickeln und benutzen in der Gemeinschaft. Jeder leistet seinen Beitrag zum Dorfsleben und jeder nimmt Teil an die regelmässigen Gesprächsversammlungen.

 

 

Wozu dient die Stiftung?


Die Stiftung möchte Gelder einsammeln und diese den beiden nachfolgenden Zielen zur Verfügung stellen, mit der Grundlage Respekt vor Menschen, Kultur und Umwelt.


Ziel 1: Die Entwicklung von “Nazareth, ein Ort für Besinnung, wo Einwohner von Malawi die Möglichkeit haben zur Ruhe zu kommen und sich persönlich zu entwickeln durch:


·       (vorübergehende) Niederlassung in Nazareth (Jamesi village, Mganja, Dedza, Malawi);
·     Teilnahme an meditativen und sprituellen Gesprächsversammlunglen;  

·       Forschung von eigenen Interessen und (kreativen) Qualitäten;
·       Beiträge liefern zum gemeinsamen täglichen Leben durch Einsatz nach Vermögen der eigenen Qualitäten;
·       Beiträge liefern zur Entwicklung von biologischer Landwirtschaft in Nazareth. 


Ziel 2: Selbständig oder bei Verwandten lebenden Kindern die Möglichkeit bieten nach Abschluss der (gratis) Grundschule zur weiterführende Schule zu gehen oder anderweitig eine Ausbildung zu machen durch:

·      auftreiben von Waisen mit den geeigneten Qualitäten durch lokale Mitarbeiter von Nazareth;
·      zur Verfügungstellung und Barbezahlung direkt an den Schulen von Schulgeldern;
·      zur Verfügungstellung von geeigneter Schulkleidung;
·      zur Verfügungstellung von Artikeln die in der Schule gebraucht werden;
·      Unterstützung von Familien die Waisen aufnehmen bei den ersten Lebensbedürfnissen. 

Unterstützung heisst nicht nur Schulgeld bezahlen, sondern auch Schulkleider, Bücher, Kugelschreiber, Hefte usw.         

 "Nazareth”, ein Ort für Besinnung in Malawi, wo Einwohner von Malawi die Möglichkeit haben sich persönlich zu entwickeln und Ruhe zu finden. 

Selbständig oder bei Verwandten lebenden Waisen die Möglichkeit bieten um nach Abschluss der gratis Grundschule zur Realschule zu gehen oder irgendeine andere Ausbildung zu machen.

Fotos von Waisen

Waisen.

Das Waisenprojekt hat in 2005 ganz klein angefangen mit der Unterstützung von einigen Kindern. Es hat sich herausgestellt, dass ein Kind ein Jahr lang zur “Secondary School” gehen kann für ungefähr € 40,-. Weil wir das Schulgeld direkt zur Schule bringen und eine Quittung verlangen kann das Kind ein Jahr zur Schule gehen.

Einige Freiwillige, die sich in den Dörfern gut auskennen suchen die Kinder aus die diese Hilfe brauchen. Die meisten Waisen leben selbstständig, auf ein kleines Grundstück, aber ohne die Möglichkeit Geld zu verdienen. Andere leben bei der “extended family”, wo sie zu essen bekommen. Aber auch hier herrscht Geldmangel um eine Ausbildung zu bezahlen.

Um zu bestimmen ob ein Kind für unsere Hilfe geeignet ist, befragen wir die direkte Umgebung (Grundschule, Verwandte, “Chief” oder andere Leute aus dem Dorf) und natürlich das Kind selbst. Wichtig dabei sind Motivation und Intelligenz. 

Stand der Dinge.

Bis jetzt sind zwei Häuser fertig und eingerichtet. Es gibt einfache  Vorrichtungen und strömendes Wasser aber noch keinen Strom. Eine Solaranlage pumpt Wasser zum Wasserturm. Von da haben beide Häuser fliessendes Wasser. Jedes Haus hat drei Schlafzimmer, ein grosses Wohn- und Esszimmer, ein Badezimmer mit Dusche und Toilette. Das große Haus hat eine Küche. einen Speicherraum,  einen Waschraum und eine offene Kochstelle. Das zweite, etwas kleinere Haus hat eine Solardusche.

Mittlerweile haben wir ein bereits existierendes Haus dazu gekauft, das nach einigen gründlichen Reparaturen als Aktivit:atenzentrum benutzt wird, wie z.B. Kunst, Begegnungen, Kurse.

So bald wie möglich möchten wir noch einige kleine Häuschen und einen grösseren Gemeinschaftsraum bauen.        

Durch biologischen Ackerbau ernten wir Erdnüsse für den Verkauf, Mais und manchmal auch Soja. Der Gemüsegarten funktioniert prima, der Obstgarten liefert Obst wie Papaya, Mango, Bananen, Zitronen, Avokados.

Dann wurde auch noch ein kleiner Wald angelegt mit einheimischen Bäumen.

Es gibt Pläne für eine  großen Gemüsegarten um das groß Haus herum mit einem Irigationssystem wo Frauen in Gruppen lernen wie Gemüse auf biologischer Art anbaut. 2016 wollen wir eine Donierung bei Manos Unidas in Spanien beantragen.

Wir haben ein Solarprojekt in Mganja, dem Dorf wo Nazareth ist, zu Stande gebracht. 183 Häuschen haben ein kleines Solarsystem für eine oder zwei Lampen und Handyaufladegerät. Mr. Elias Moyo aus Mganja wurde dazu ausgebildet um die Solarsysteme aus Einzelteile zusammenzubasteln, neue Kunden zu besuchen und die Einzahlungen der Kunden zu registrieren. Der administrative Teil macht er zusammen mit Sr. Josefa.

Möchten Sie auch Nazareth und das Leben im Dorf miterleben?

Um Geld zu verdienen für die weitere Entwicklung mochten wir das grosse Haus vermieten an Leuten die dort Urlaub machen wollen. Schauen sie unter "Guesthouse".

Josefa kocht für sie die Produkte aus dem eigenen biologischen Garten. Wenn sie noch andere Essware brauchen, so müssten sie sich diese selbst besorgen, z.B. in der Stadt Dedza, 40 km. von Jamesi village entfernt. Der Weg dorthin ist sehr gut und atemberaubend. Ausserdem nehmen unsere Mitarbeiter Sie mit zu den verschiedenen Dörfern in der Umgebung wo sie sehen und erleben können wie die Leute zusammen wohnen, leben und arbeiten.

                      

Das Grundstück ist insgesamt ungefähr 2 ha. gross. Es hat schon einen schönen biologischen Gemüsegarten. Ausserdem wurden schon eine Menge Obstbäume gepflanzt (Mangos, Bananen. Papayas. Zitronen, Apfelsinen). 

        

Josefa ist eine hochgeschätzte Chichewa Lehrerin. Viele Leute die Nach Malawi kamen um dort zu arbeiten, haben bei ihr die Sprache gelernt. Möchten Sie auch Chichewa lernen im schönen Nazareth? Schauen Sie bitte unter "Sprachkurs".

 

Die Stiftung  “Nazareth Foundation Malawi” ist registriert bei der “Kamer van Koophandel” in Venlo

Registernummer: 14106974.

Adresse: Schubertstraat 35, 5914 BL Venlo

Telefon:0031-77-3511770

E-mail: nazareth@malawivillage.nl

ING Bank nr.:  NL30INGB0004734050

BIC/SWIFT: INGBNL2A